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Dr. Wolfram Kluger
Facharzt für Radiologie
Facharzt für Nuklearmedizin

Betriebsstaße 8
7000 Eisenstadt

Mammografie

Die erste Mammografie wurde 1927 in Deutschland durchgeführt.
Heute ist dieses Verfahren die wichtigste Vorsorgeuntersuchung gegen Brustkrebs, der häufigsten Krebserkrankung bei Frauen.

Routinemäßig sollte die Mammografie bei Frauen zwischen 40 und 70 Jahren als Vorsorgeuntersuchung regelmäßig, mindestens alle 2 Jahre, durchgeführt werden. Sollten Sie bei der empfohlenen regelmäßigen Selbstuntersuchung eine Veränderung (veränderter Tastbefund, Sekretion aus der Brustwarze, Hautveränderung oder Veränderung der Brustwarze) bemerken, kontaktieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.  Eine Mammografie ist in diesen Fällen jederzeit durchführbar.

Von allen konventionellen Röntgenuntersuchungen stellt die Mammografie die höchste Anforderung an Technik, Personal und Arzt. Die Brust besteht aus Drüsengewebe, Bindegewebe und Fettgewebe. Diese 3 Komponenten haben nur sehr geringe Dichteunterschiede. Eine äußerst detaillierte Betrachtung dieser Gewebeunterschiede ist der zentrale Punkt der Untersuchung. 

Dafür werden eine spezielle Röntgenröhre, die besonders weiche Strahlen abgibt und eigens für die Mammografie entwickelte Medien eingesetzt. So werden Gewebsunterschiede besser dargestellt, da diese Methoden besonders fein zeichnend sind. Der befundende Arzt kann so extrem feine Strukturen der Brust, wie z.B. Mikrokalk, gut erkennen.

Die Zusammensetzung der 3 beschriebenen Gewebskomponenten ist bei jeder Frau individuell. Davon hängt unter anderem auch die Aussagekraft der Mammografie ab. Vor allem bei jungen Frauen überwiegt oft das Drüsengewebe. Dieses ist sehr dicht und schränkt die Beurteilbarkeit ein. In diesen Fällen ist die ergänzende Ultraschalluntersuchung eine perfekte Erweiterung der Mammografie. Nur durch die Mammografie können feine Verkalkungen festgestellt werden, die der einzige Hinweis auf eine Krebsfrühform sein können, aber nicht müssen.

Ein Ultraschall kann daher die Mammografie ergänzen, aber nicht ersetzten.

Durchführung der Mammografie:

Die Mammografie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust, idealerweise wird sie am 5. bis 10. Tag nach Beginn der Monatsblutung durchgeführt. Standardmäßig werden 2 Aufnahmen pro Brust angefertigt. Die Brust wird von einer eigens ausgebildeten Radiologietechnologin auf einer Platte genau positioniert. Anschließend wird die Brust mit einer Plexiglasplatte zusammengedrückt. Das kann etwas unangenehm sein, ist aber unerlässlich um feine Strukturen darzustellen und auch um die Strahlenbelastung zu reduzieren. Nach der Aufnahme lässt der Druck sofort nach. Im Allgemeinen wird die Mammografie durch eine ärztliche Tastuntersuchung und eine Ultraschall-Untersuchung ergänzt.